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  • Beitrag zuletzt geändert am:9. Juli 2022
  • Beitrags-Kategorie:Style
You are currently viewing White Label Mode vs. Private Label: Was ist der Unterschied?

Wenn du auf dem Markt ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen willst, ist Private Labeling eine gute Option. Doch bevor man loslegt, ist es wichtig zu wissen, was genau White Labeling und Private Labeling sind. In diesem Blogbeitrag werden wir erörtern, was sie sind und wie sie sich unterscheiden.

Was ist White Label Mode?

Ein Unternehmen kauft ein bestehendes Produkt von einem anderen Hersteller und versieht es dann mit dem Namen oder Logo eines Einzelhändlers. Der Einzelhändler besitzt die Rechte, das betreffende Produkt unter seinem eigenen Markennamen zu produzieren, wobei er die Qualitätsstandards des ursprünglichen Herstellers beibehält.

Im Falle von Kleidung ist es üblich, dass Hersteller die Begriffe „White Label“ und „Private Label“ für ihre Großhandelsbekleidungslinien verwenden, die mit niedrigen Mindestbestellmengen und ausgewählten Anpassungsoptionen erhältlich sind.

Was ist Private Label Mode?

Ein Unternehmen stellt sein eigenes Produkt her und versieht es dann mit dem Namen oder Logo eines Einzelhändlers. Der Einzelhändler hat keine Eigentumsrechte, um dieses bestimmte Produkt unter seinem eigenen Markennamen zu produzieren, wobei die Qualitätsstandards des ursprünglichen Herstellers beibehalten werden.

Im Gegensatz dazu gibt es für Eigenmarkenprodukte in der Regel hohe Mindestabnahmemengen, um als Kunde in Frage zu kommen. Dies kann jedoch auch höhere Gewinnspannen bedeuten, da man niemandem die Produktionskosten im Voraus bezahlen muss. Viele Unternehmer haben großen Erfolg damit, ihre eigenen Marken von Grund auf zu entwickeln und sie ausschließlich über Einzelhändler wie Amazon und andere E-Commerce-Kanäle zu verkaufen.

Private Label vs. White Label Mode: 3 Hauptunterschiede

Es gibt drei Hauptunterschiede zwischen White Label und Private Label.

Erschwinglichkeit

Eigenmarkenprodukte kosten weniger im Voraus, haben aber ähnliche Qualitätsstandards wie die Originalhersteller, wohingegen die Herstellungskosten für Lagerprodukte ohne Exklusivrechte höher sind.

Exklusivität

Der zweite große Unterschied ist der Grad der Exklusivität, den das Produkt auf bestimmten Märkten genießt. Bei einer Eigenmarke ist man Eigentümer der Marke und kann kontrollieren, wer sie zu welchem Preis auf welchem Markt kaufen kann. Andererseits gibt es bei einem White Label keine Exklusivität für verschiedene Märkte oder Kunden, und das Produkt kann überall ohne jegliche Einschränkungen verkauft werden.

Personalisierung

Ein weiterer wichtiger Unterschied ist der Grad der Individualisierung, den man bei White Label im Vergleich zu Private Label erhält.

Bei Eigenmarken bleibt das Branding des Produktes in eigener Hand und es kann so individuell wie möglich gestaltet werden, weshalb sie bei Einzelhändlern des gehobenen Segments beliebt sind. Es stehen verschiedene Etikettierungsoptionen zur Verfügung, unter anderem: Schriftgröße, Farbschema, Logoplatzierung… Außerdem bleibt dadurch die Marke zu 100 % in eigener Hand. Diese Wahl ist die erste Wahl für große Einzelhandelsgeschäfte und E-Commerce-Giganten.

Bei White Labels stehen auf der Website zahlreiche Designvorlagen zur Verfügung, so dass weniger Zeit für die Gestaltung einer einzigartigen Ästhetik aufgewendet werden muss und mehr Zeit für andere Aspekte wie Marketing oder Einzelhandelsvertriebskanäle zur Verfügung steht. Dieses Maß an Einfachheit bedeutet, dass sich auch Unternehmen mit sehr geringem Budget die gewünschten Anpassungen leisten können, ohne extra Geld für ein externes Unternehmen ausgeben zu müssen, nur um das gewünschte Aussehen zu erhalten! Bei dieser Option gibt es keine Exklusivität, d. h. wenn ein Einzelhändler in Konkurs geht, können die anderen Einzelhändler ihre Produkte ebenfalls verkaufen.